RFID

2010

RFID kann mehr

Meist hört man doch nur Schlechtes über RFID (Radio Frequency Identification). Es fallen Sätze wie: “Ich werde ausspioniert” oder “Meine Daten sind öffentlich zugänglich” …oder, oder, oder. Es gibt zwei Arten von Transpondern: Einmal den aktiven und den passiven Transponder. Der aktive Transponder sendet seine Daten durchgehend und selbstständig – eigene Energieversorgung. Der passive Transponder sendet nur dann, wenn er in die Nähe eines Lesegeräts kommt (vereinfacht geschrieben).

Dabei kann RFID wesentlich mehr als nur Daten von A nach B schieben. Durch RFID können Logistikketten nachverfolgt werden, das ist beispielsweise hilfreich bei Rückrufaktionen von Herstellern.

Auch wenn Sie gegen RFID sind, nutzen Sie es doch fast schon täglich. Wegfahrsperren, der Chip in Ihrem Tier zur Identifikation, das sind alles Dinge, die auf RFID basieren.

In Hanau gibt es ab April 2007 ein Pilotprojekt, bei dem Sie per Nokia Modell 3220 mit integriertem RFID-Chip Ihr Ticket für die RMV Bus & Bahn einlösen können. Beim Einsteigen führt man das Handy mit dem RFID Chip am Lesegerät vorbei. So könnte man in der Zukunft ein Busticket lösen. Am Ende des Monats erhalten dann die Kunden, die das RFID System nutzen, eine Monatsendabrechnung.

Weiterführende Links:

Informationsforum RFID e. V.

Marc Langheinrich (ETH Zürich):
RFID und die Zukunft der Privatsphäre (pdf-Dokument) “Dieser Beitrag versucht, die Gefahren und Herausforderungen anzusprechen, die sowohl in technischer, vor allem aber auch in gesellschaftlicher Hinsicht beim Einsatz von drahtlosen Funketiketten auftreten, sowie deren Potenzial anhand heutiger gesellschaftlicher Trends und Begehrlichkeiten zu beurteilen.” (Auszug aus dem Abstract)

Veröffentlicht:

LogistikBlog.org 2007